REITHANDSCHUHE

NoLeaf® - Eine Handschuh-Philosophie

Eine Revolution zum Anfassen und Wohlfühlen. Handschuhe für Sportler mit besten, funktionalen Eigenschaften. Design trifft auf perfekte Funktionalität. NoLeaf® - butRoots.

ZU UNSEREN PRODUKTEN

WAS SIND REITHANDSCHUHE?

Wer „die Sache mit dem Reiten“ ernst nimmt, weiß, dass es um weit mehr geht als sich von einem Pferd durch die Gegend tragen zu lassen. Ziel des Reitsports ist es, eine Einheit mit dem Pferd zu bilden und den Pferdekörper so zu „formen“, dass er unter dem Gewicht des Reiters gesund bleibt und im Idealfall die gewünschten Aufgaben bereitwillig erledigt. Was sich nach Räucherstäbchen und Wendy anhört, ist in der Realität harte Arbeit! Jeder Reiter und Pferdebesitzer versteht es, wenn etwa ein Triathlet stolz auf die neueste Anschaffung für seinen Sport ist. Pferdemenschen sind es gewohnt, nicht nur hohe monatliche Fixkosten, Ausgaben für Training, Reitstunden und Turniere zu tragen, sondern auch das beste Material für sich und den eigenen Vierbeiner anzuschaffen. Wieso sind Reithandschuhe hierbei so ein wichtiges Thema?

Die Hand des Reiters ist als Verbindung zum Pferdemaul der wichtigste Kommunikationskanal zwischen Pferd und Reiter. Sie wird über Jahre geschult, um als „weiche Hand des Reiters“ zu fühlen, zu steuern, die richtigen Impulse zu geben. Diese Kommunikation darf nichts stören – erst recht kein Reithandschuh! Der Anspruch ist hoch: Der Reithandschuh darf den Reiter nicht einschränken, soll die Hand aber schützen und unterstützen.

Was ist bei Reithandschuhen wichtig?

Vorteile beim Reiten – und im Beruf
Beim Reiten reagieren unsere Hände auf stetigen oder spontanen, unerwarteten Zug schnell mit Blasen oder Hornhaut. Auch das Zusammenwirken von „Handarbeit“ mit Schmutz, Feuchtigkeit und den vielfältigen Arbeiten im Reitstall macht Haut und Nägeln zu schaffen. Ein Handschuh kann die Hand vor Hautirritationen und offenen Wunden schützen. Er sorgt auch für den richtigen Wärmehaushalt: Gerade die Fingerspitzen werden schnell kalt, wenn man aus dem warmen Auto in die gut durchlüftete Stallgasse tritt. Bei schweißtreibenden Temperaturen hingegen führen oft feuchte Hände zu schlechterem Grip. Behandschuhte Reiterhände bleiben warm und behalten die Zügel fest im Griff.

Viele gute Gründe für einen guten Reithandschuh – Blasen, Hornhaut, rissige und trockene Nägel würden schließlich auch im Beruf unangenehm auffallen!

Wichtige Eigenschaften
Fein und dennoch robust soll er sein, atmungsaktiv und zugleich vor Kälte schützend. Er muss Verstärkung bieten, wo Zügel und Longe Zugwirkung auf Material und Hand ausüben, aber mit so wenig Material wie möglich, um das Fingerspitzengefühl zu erhalten. Er darf die Beweglichkeit der Gelenke nicht einschränken, muss aber so straff sitzen, dass er nicht verrutscht: Nur die Gesamtheit dieser Eigenschaften macht einen guten Reithandschuh aus.

Wie ist der NoLeaf-Reitthandschuh entstanden?

Je intensiver man sich mit einem Sport beschäftigt, desto höher wachsen die Ansprüche, und auf einmal ist Profi-Equipment kein Luxus mehr, sondern pure Erleichterung!

Ich selbst habe mich nach dem Abitur für ein Praktikumsjahr bei einem Profireiter entschieden, da ich morgens mit dem Gedanken an den Reitsport aufgestanden und abends damit eingeschlafen bin: Ich war reitsportbesessen! Meine Eltern konnten sich mit meinem Wunsch nach einem „Passionsjahr“ – und das auch noch im Saarland – anfreunden, schließlich war ich bereits für das Studium der Tiermedizin eingeschrieben.

In diesem Jahr lernte ich viel über Trainingsaufbau und Trainingsplanung, merkte aber schnell, wie viel Wissen mir über den Bewegungsapparat und die Anatomie des Pferdes fehlte – Wissen, das nötig ist, um das Pferd besser fordern und fördern zu können. So entstand ein neuer Wunsch: „Den Bewegungsorganismus Pferd studieren!“. Ich entschied mich für die Ausbildung in Humanphysiotherapie, um anschließend mit einer Fachspezialisierung in Pferdephysiotherapie meine Kenntnisse vertiefen und ergänzen zu können.

Wichtiger Bestandteil der Ausbildung war die Schulung der eigenen Hand, um Strukturen in der Tiefe zu ertasten und dann behandeln zu können. Die Abende verbrachte ich weiterhin im Sattel und hatte stets mit dem Problem zu kämpfen, dass Blasen und Hornhaut an den Händen meine Empfindsamkeit beeinträchtigten.

Die Suche nach einem Handschuh, der die Hände schützt, ohne das mühsam erarbeitete Feingefühl der Zügelhand einzuschränken, blieb vergebens. „Wenn es schon kein anderer macht, muss man es eben selbst in die Hand nehmen!“ – schnell hatte ich Ideen, wie der perfekte Reithandschuh aussehen und funktionieren könnte. Auch Logo und Firmenname ergaben sich wie von selbst. So folgte ich meinem Bauchgefühl und verbrachte die Nächte damit, mich mit dem Unternehmertum auseinanderzusetzen.

WORAN ERKENNT MAN EINEN
NOLEAF REITHANDSCHUH ?

Die Passform ist beim Reithandschuh das A und O. Rutscht der Handschuh minimal oder hat er auch nur an einer Schlüsselstelle zu viel Material, führt dies sofort zu Gefühlsverlust, aber auch zu unnötigem Energieverlust – auf die Dauer ermüdet die Hand schneller. Gerade die Hand- und Unterarmmuskulatur muss fein, schnell, ausdauernd und zum Teil stark ausgeprägt sein. Schon 150 g, mit denen man die Faust aufgrund eines schlechtsitzenden Handschuhs fester zusammenballt, können zu einem Trainingsmisserfolg oder sogar zur Strukturüberbeanspruchung führen. Insbesondere Frauen klagen oft über Schmerzen im Handgelenk. Hier kann ein sogenanntes Karpaltunnelsyndrom seinen Ursprung im Handschuh haben.

Welche Handschuhe solltest du unbedingt meiden?
Im Prinzip jeden Handschuh, den man beim Tragen spürt! Sind Größe und Passform nicht optimal, leiden Gefühl und Muskelkraft. Auch Handschuhe aus dickem oder rutschigem Material beeinträchtigen die feine Hilfengebung. Nicht atmungsaktives Material führt dazu, dass Wärme isoliert wird, Gefäße sich weiten und die entstandene Feuchtigkeit die Haut aufweicht. Und Reithandschuhe mit schlecht durchdachter oder kostensparend konstruierter Nahtführung setzen die Fingerspitzen permanent mit Reibung oder Druckstellen unter Stress.

Wenn wir uns also wieder den Baum als Symbol für ein Nervengeflecht vor Augen führen, wird schnell klar: Je weniger überflüssige Informationsreize stören, desto effizienter funktioniert das Zusammenspiel von Pferd – Hand – Gehirn – Hand – Pferd!
Entwickelt für echte Reitsportliebhaber!

Wer nun also das Thema „Handschuh“ aus anatomischer Sicht angeht, stellt sich andere Fragen als ein Textilfachmann oder Modedesigner – und erhält entsprechend andere Antworten. Jedes Gelenk hat seine natürliche „Range of Motion“ – seinen festgelegten Bewegungsradius. Soll sich jedes Gelenk an der Hand frei bewegen können, um als Handkomplex optimal zu funktionieren, müssen Material und Schnitt des Handschuhs am Gelenk exakt dafür konzipiert sein.

Nun zur harten – oder besser: weichen Praxis. Welcher Reiter kennt das nicht? Man steigt aus dem warmen Auto und ist noch nicht an der Box des geliebten Vierbeiners angekommen, da muss schon das Tempotaschentuch gezückt werden: Die „Sniffzone“ war geboren. Der weiche Fleecebesatz auf dem Daumen für eine Routinebewegung gehört bei allen „NoLeafern“ zum Standard.

Jede Hand ist – wie ihr Mensch – individuell gebaut. Uns ist es gelungen, den Bereich um die Handknöchel so zu konstruieren, dass dieser sich auf seinen Träger einstellt. Daher raten wir auch von einem Verleih der NoLeafs ab!

Der NoLeaf-Ganzjahreshandschuh schließt mit dem Handgelenksspalt ab. Dies ist für Handschuhträger oft erstmals ungewohnt. Wir haben uns aber aus medizinischer Sicht bewusst dazu entschieden. Das Handgelenk ist in jede Bewegungsrichtung frei und sollte, wie oben beschrieben, auch frei bleiben. Warum dann kein Klettverschluss oder Druckknopf? Bei einem Klettverschluss ist der Verschleiß spätestens beim ersten Fellwechsel viel zu hoch. Die Kombination aus einem nicht gutsitzenden Handschuh und einem nicht mehr schließenden Klettverschluss ist kein schöner Gedanke. Der Druckknopf hingegen sitzt oft genau in der Region, in der feine Nerven verlaufen. Auch diese haben Schutz verdient! Der Abschluss am Handgelenkspalt stellt daher das erreichbare Optimum dar.




„Gerade Menschen, deren erster Satz ist: „Wissen Sie, ich hasse Handschuhe, ...“
sind mittlerweile langjährige, treue Kunden.“



„Endlich Handschuhe, mit denen ich alles machen kann, die ich schon beim ersten Tragen nicht mehr spüre, ...!“
Tina Freund

„Wie ein Baby-Popo und dennoch eine Unterstützung!“
„Der beste Handschuh, den ich je getragen habe!“
Laura Braun

„Beste Handschuhe, coole Entstehungsgeschichte, Team mit Herz!“
Alexander Ripper



Welche Materialien wurden verarbeitet ?

Wir unterscheiden zwischen unseren Materialmixen und den Volllederhandschuhen.
Unsere Ganzjahres- und Wintermodelle aus Materialmix bestehen aus:

Nylon
Kuhleder
Baumwolle
Polyurethan

Flexzone aus elastischem Material im Bereich der Fingergelenke
Ventilationslöcher im Bereich der Handinnenfläche
Zeigefinger mit Goldnahtbesatz ( smartphonekompatibel )
Nicht spürbare Naht im Bereich der Fingerspitzen
Sniffzone aus weichem Frottee für die kalte Winternase
Verstärkender Lederbesatz auf der Handinnenseite
Verbesserter Grip durch Silikon ( Modelle CAPITA 3. und HAMATUM mit „Silicon-Leaf“, CAPITA SILVER mit einem Mix aus Silikon- und Velourslederkaros )
Waschbar bis 30 Grad

CAPITA SILVERCAPITA SILVER

CAPITA SILVER

43,90 €
HAMATUM 2.0HAMATUM 2.0

HAMATUM 2.0

49,90 €
MANUS 2.0MANUS 2.0

MANUS 2.0

79,90 €
TRAPEZ 2.0TRAPEZ 2.0
Im Angebot

TRAPEZ 2.0

39,90 € 49,90 €
Capita 2.0 - blue -Capita 2.0 - blue -
Ausverkauft

Capita 2.0 - blue -

25 € 34,90 €
CAPITA SKYCAPITA SKY

CAPITA SKY

43,90 €

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